Weltwirtschaftskrisen und ihre Gemeinsamkeiten
Viele Menschen fragen sich, welche Auswirkungen die Weltwirtschaftskrise haben wird und vor allem, was es für unsere Vermögenswerte bedeutet.
Um dies herauszufinden, macht es Sinn, einmal die vergangenen Krisen zu analysieren.
Historisch sind insgesamt vier Wirtschaftskrisen bekannt, die sich über die gesamte Welt ausgebreitet haben. Sie ereigneten sich jeweils in den Jahren 1857, 1873, 1929 und 2008. Alle Krisen haben zwei Gemeinsamkeiten:
- sie sind auf Übertreibungen in der Vermarktung bestimmter Wirtschaftsgüter (daher haben wir ihnen Namen gegeben) entstanden und:
- Alle Krisen haben ihren Ursprung in Amerika!
Die “Eisenbahn und Weizen-Krise” von 1857
Die Jahre davor waren gekennzeichnet durch die Entdeckung großer Goldvorkommen und die Entstehung der Eisenbahnnetze.
Allerdings war damals ein Wirtschaftszweig in Amerika besonders ausgeprägt: Der Export von Weizen nach Europa und Rußland (Rußland deswegen, weil es während des Krimkrieges nicht als Weizenexporteur, sondern als Importeur auftrat)!
Viele amerikanische Farmer expandierten gewaltig und finanzierten ihre Expansion mit Krediten. Das Ende des Krimkrieges war hier der Anfang der Wirtschaftskrise, da Rußland wieder Weizen exportieren konnte und dadurch die Preise von Weizen unter Druck brachte.
Die “Eisenbahn und Öl-Krise” von 1873
Dies war die schwerste Krise des 19. Jahrhunderts und hatte eine “Wirtschaftsflaute” von einem Jahrzehnt zur Folge.
Die “Börsen-Krise” von 1929
Auch diese Krise war die Folge eines vorhergehenden Aufschwungs durch Innovationen (Automobile, Kühlschränke, Fotoapparate…) und zu hohen Finanzierungen. Vor allem die kreditfinanzierten Aktienkäufe, die aufgrund der Börseneuphorie überhand nahmen führten dann zu einem extremen Börsencrash, der die Krisensituation noch mehr verschärfte.
Die “Schulden-Krise” von ?
Parallel zu den vielen Innovationen und Übertreibungen, welche die moderne Zeit mit sich brachte, zeigt die heutige Krise wieder das bekannte Muster. Der Staat als Helfer in der Not finanziert kräftig – doch die Töpfe sind leer…
Über allem schweben nun die beispiellosen Staatsverschuldungen, die sicherlich künftig noch weitere Unannehmlichkeiten wie z. B. hohe Inflationsraten bedeuten.
Sie sollten dem “Papiergeld” das Vertrauen entziehen – informieren Sie sich hier: