Inflation oder Deflation?
Der Erfolg bei der Kapitalanlage in Immobilien hängt stark davon ab, ob langfristig eine Phase von Preissteigerungen (Inflation) bevorsteht.
Aufgrund der Weltwirtschaftskrise gibt es sowohl deflatorische als auch inflationäre Zeiträume.
Am Wahrscheinlichsten ist, daß sich zunächst aufgrund des schwachen Konsums und des starken Wettbewerbs die bereits spürbare Deflation fortsetzt. Später allerdings erscheint eine Phase mit hohen Inflationsraten aus folgenden Gründen vorprogrammiert:
- extreme und weiter wachsende Staatsverschuldungen
- Preissteigerungen durch die Rohstoff-Verknappung
1. Extreme und weiter wachsende Staatsverschuldungen
Bereits jetzt sind die Schulden des Staates (bzw. der internationalen Staaten) nicht zurückzahlbar. Weder unter “normalen Umständen” und erst recht nicht in einer Wirtschaftskrise – also bei rückläufigen Steuereinnahmen.
Wenn Schulden sich weiter auftürmen und keine Chance besteht, sie abzubauen, ist es letzten Endes unumgänglich, über hohe Inflationsraten den Gegenwert der Schulden auf ein vertretbares Maß zu reduzieren!
2. Preissteigerungen durch die Rohstoff-Verknappung
Den meisten Menschen ist nicht bewußt, daß die wichtigen Rohstoffe außerordentlich knapp sind.
Bei den meisten bedeutenden Ölquellen ist z. B. das Fördermaximum schon seit Jahren überschritten.
Gerade die Weltwirtschaftskrise sorgt für weitere Engpässe, da die Rohstoffunternehmen eigentlich fortwährend in die Exploration investieren müßten, was jetzt wegen mangelnder Finanzen unterbleibt!
Fazit: Inflation ist unausweichlich > Mehrfamilienhäuser kaufen